Brüggen - Kreuzherrenkloster

Weil durch den Rastplatz an der Kreuzung von zwei Handelsstraßen in Brüggen Bedarf für Kreuzherrenkloster 1945Beköstigung und Übernachtung von Fremden bestand, holte der Landsherr 1479 Kreuzherren nach Brüggen. Dieser Orden hatte die Nebenaufgabe, Pilger und Reisende zu betreuen. Der ursprünglichteilweise auf der Klosterstraße, teilweise auf dem Kreuzherrenplatz stehende zweistöckige Konvent brannte inklusive Bibliothek 1751 aus; Speisesäle, Küche und Schlafsäle für Gäste (heute GKreuzherrenkloster 2002aststätte "Altdeutsche Bier- und Weinstube") blieben verschont. Danach bauten die Kreuherren 1756 das ab heute zu sehende Konventgebäude im Stile des Spätbarock. Die französische Regierung säkularisierte das Kloster Anfang des 19. Jahrhunderts. Ab 1840 betrieb man für einige Jahre die erste mechanische Seidenweberei des europäischen Festlands im ehemaligen Kreuzherrenkloster. Später diente das Gebäude als Waisenhaus, Schule, Post, Pastorat und (heute) als Sitz der Gemeindeverwaltung.

 

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